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Flutopferhilfe

Wir helfen betroffenen Thüringer
Praxen...

 
Kollegiale Hilfe Erfurter Ärzte mit Flutopfern in Thüringen

Erfurter Ärzte helfen ihren Kollegen aus Hochwassergebieten
  • Medizintechniker Roland Knorre und die Ärzte Ellen Marzotko, Heiko Weigel und Marcus-Matthias Woytassprechen über ihr Hilfsprojekt für Ärzte in Ostthüringen. Foto: Marco Schmidt
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  • Medizintechniker Roland Knorre und die Ärzte Ellen Marzotko, Heiko Weigel und Marcus-Matthias Woytas sprechen über ihr Hilfsprojekt für Ärzte in Ostthüringen.
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  • Foto: Marco Schmidt

Erfurt. Hochwassergeschädigte Praxen in Ostthüringen erhalten Spendengeld und Geräte. Koordinierung über Internetplattform.

In den Fluten des Hochwassers im Juni versanken thüringenweit nicht nur Fabrikanlagen, Hausrat, Heizkessel oder Gartenlauben. Das Wasser holte sich auch die Ausstattungen kompletter Arztpraxen, ließ Ul­traschallgeräte, Faxe oder Mobiliar zerstört zurück. Zahlreiche Thüringer Ärzte waren betroffen. "Die Bilder im Fernsehen waren sehr bedrückend", sagt die Erfurter Frauenärztin Dr. Ellen Marzotko. "Trotzdem haben viele Ärzte mit dem Notdürftigsten gleich weiter praktiziert."Sie schloss sich mit ihren hiesigen Kollegen kurz, über das Erfurter Ärztenetz starteten sie einen Hilfsaufruf unter den Mitgliedspraxen. Im Ärztenetz Erfurt sind mehr als 200 Ärzte zusammengeschlossen, sie nutzen die Internetplattform für fachliche Debatten und für Organisatorisches.Geldspenden oder gebrauchte Geräte wurden erbeten. "Wir waren erfreut, wie schnell viele Kollegen reagierten. Ein herzliches Danke an alle." Knapp 8"000 Euro kamen zusammen, dazu Rechner, Drucker, Ultraschallgeräte, EKG und andere Technik. Die Geräte werden jetzt von der Medizintechnikfirma Knorre und Molder aus Kersp­leben geprüft, dann gehen sie auf Reisen.23 von Hochwasser betroffene Praxen aus Gera, Greiz oder Zeulenroda werden von den Erfurter Ärzten unterstützt. "Die Kontakte haben wir mit Hilfe der kassenärztlichen Vereinigung geknüpft", sagt Ellen Marzotko. Sie freut sich über den Einsatz der Kollegen. "Auf diese Weise haben wir uns auch untereinander besser kennengelernt", sagt sie. Außerdem gebe es einen weiteren guten Nebeneffekt: Auch die Nordhäuser Kollegen starten jetzt über das Internet eine Hilfsaktion.
Birgit Kummer / 18.07.13 / TA
Webprogrammierung & Webdesign